Category: News

7. Oktober 2020

Heiztipps für den Winter – schnell & einfach umgesetzt

Der Herbst ist schon da und bis zum Winter sind es nur noch ein paar Wochen. Wie jedes Jahr fragen sich viele von uns – wie und wo können wir Heizkosten einsparen. Wir möchten Ihnen heute ein paar Tipps für die kommende Wintersaison geben, wie Sie garantiert den ein oder anderen €uro einsparen können.

1. Selten genutzte Räume weniger heizen

Jedes Grad weniger spart rund 6 Prozent Energie. Bestimmte Räume, die selten genutzt werden sollten weniger geheizt werden. Empfehlenswerte Temperaturwerte: Wohnzimmer 20 – 21 °C, Küche und Schlafzimmer 18 °C und Flure 15 °C.

2. Temperatur in der Nacht absenken

Eine Stunde vor dem Schlafengehen kann die Temperatur der Heizkörper in den Wohnräumen langsam um fünf Grad gesenkt werden. Das spart bis zu 30 Prozent Heizkosten.

3. Heizkörper frei halten

Die Heizkörper sollten möglichst frei hängen, damit die Luft besser zirkulieren kann. Vermeiden Sie einen Hitzestau durch Gardinen oder zu nah herangerückte Möbel, sonst verbrauchen Sie bis zu 20 Prozent mehr Energie.

4. Heizung entlüften

Gluckert die Heizung, so enthält das Wasser, das den Heizkörper erwärmt, Luftblasen. Hier ist eine Entlüftung der Heizkörper angezeigt.

5. Fenster nicht kippen

Lassen Sie die Fenster im Winter nicht gekippt, sonst kühlt die ganze Wohnung, also auch die Wände, aus. Meist reichen 5 bis 10 Minuten Stoßlüften aus.

6. Rollläden abends schließen

Rollläden verstärken die isolierende Funktion der Fenster und sollten bei Dunkelheit geschlossen werden.

7. Heizanlage warten

Bereits eine geringe Rußablagerung und ein nicht optimal eingestellter Brenner verursachen Mehrkosten von rund fünf Prozent. Die Heizanlage sollte daher regelmäßig gewartet werden.

8. Heizung modernisieren

Durch die Modernisierung alter Kessel kann am meisten gespart werden, im Schnitt ca. 20-40 Prozent. Gerade in alten Häusern finden sich noch solche alten Energieverschwender. Eine Aufrüstung einer Heizungsanlage mit Brennwerttechnik nutzt zudem noch die Abwärme des Abgases. Diese Anlagen haben sich recht schnell wieder amortisiert, da hier ein enormes Einsparpotenzial liegt.

2. Oktober 2020

Wie sinnvoll ist eine Wasserenthärtungsanlage?

Ob eine Wasserenthärtungsanlage sinnvoll ist, sollte sich in erster Linie nach dem Kalkgehalt des Leitungswassers orientieren. Eine Wasserenthärtungsanlage sorgt für weiches Wasser und verhindert
Kalkablagerungen. Dabei gilt: Je härter das Wasser, desto höher das Risiko für Kalkausfällung. Natürlich stellen sich viele, auch berechtigt, oftmals die Frage ob eine solche Enthärtungsanlage schädlich sein kann. Auch enthärtetes Wasser enthält alle natürlichen Mineralien die wir brauchen. Nur das Magnesium und Kalzium wurde entzogen und Natrium wurde während des Enthärtungsprozesses hinzugefügt. Deshalb kann man in den meisten Fällen enthärtetes Wasser völlig gefahrlos trinken. Deshalb kann es sein, dass weiches Wasser nach der Wasserenthärtung etwas anders schmeckt als zuvor. Man kann es trotzdem unbedenklich trinken und es stellt keinerlei Gefahr für die Gesundheit dar.


Ein weiterer Entscheidungspunkt für die Anschaffung sind natürlich auch die Kosten. Einen konkreten Preis können wir natürlich nicht nennen. Jedoch können Sie ungefähr mit folgenden Kosten rechnen.
Anschaffungspreis für eine Hausanlage 1.000 bis 2.000 € je nach Anlagenmodell und Ausführung als Einzel- oder Doppelkammeranlage. Salzverbrauch (bei vielen Geräten gering, kann aber auch höher
liegen) je nach Härtegrad, monatlich etwa 5 bis 10 EUR.


Zuletzt wollen wir noch die Frage klären, ab wann wird eine Wasserenthärtungsanlage empfohlen und ab wann ist sie Pflicht. Die Werte richten sich nach dem °dH was „Grad deutscher Härte“ bedeutet. Bei
weniger als 8,4°dH wird keine Enthärtungsanlage empfohlen, bei einer Wasserhärte von 8,4 bis 14°dH wird bei einer Wassertemperatur von mehr als 60°C eine Enthärtungsanlage empfohlen. Ab 14°dH wird generell eine Wasserenthärtungsanlage in Rücksprache mit einem Fachberater empfohlen.

Quelle: DIN 1988-200

4. September 2020

Fragen zum Thema bodengleiche Dusche

Ein sehr umfangreiches und immer beliebteres Thema die bodengleiche Dusche. In unserem heutigen Infobrief wollen wir die meist gestelltesten Fragen rund um das Thema beantworten.

Was versteht man unter einer bodengleichen Dusche?

Bodengleiche Dusche heißt zuerst einmal nicht zwangsweise behindertengerecht, denn dazu müssen noch zusätzliche Bedingungen wie Haltegriffe an der Wand erfüllt werden. Was sie jedoch auszeichnet, ist, dass sich zwischen der Dusche und dem restlichen Bad kein Absatz befindet.

Duschrinne und gefliest oder doch lieber eine bodengleiche Duschwanne?

Es kommt ganz drauf an – denn beide haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Im Endeffekt ist es eine reine Typ und Entscheidungssache die sich jeder gut überlegen sollte.

  • Duschwannen sind hygienischer und günstiger
  • Duschrinnen sind vielseitiger und ermöglichen auch ungewöhnliche und besondere Duschen.

Schauen Sie, welche Eigenschaften für Sie besonders zählen. Und was für welche Lösung spricht.

Wie groß sollte eine begehbare Dusche sein?

Mindestgröße der Walk-In-Dusche mit einer offenen Seite: 120 cm – ideal sind 140 cm. Mindestgröße der Walk-In-Dusche mit zwei offenen Seiten: nicht weniger als 160 cm – ideal sind 180 cm.

Wie hoch sollte das Gefälle bei einer bodengleichen Dusche sein?

Eine bodengleiche Dusche sollte ein Gefälle von ein bis zwei Prozent besitzen. Das bedeutet, dass der Höhenunterschied ein bis zwei Zentimeter auf einen Meter beträgt.

17. August 2020

Projekt in Hybridbauweise

Kürzlich erhielten wir den Auftrag für die Planung von 7 Wohneinheiten mit insgesamt ca. 580 m² in Esslingen, die in Hybridbauweise ausgearbeitet wurden.

Nun starten wir mit den Leistungsphasen 1 – 4 und werden die grundlegende Planung der Heizungs- und Sanitäranlagen durchführen.

5. August 2020

Fotoshooting

Unser Fotoshooting hat riesig Spaß gemacht und war ein voller Erfolg
– was meint ihr?

Eine TOP-Empfehlung geht an unseren Fotografen: http://rubenbucerius.de/

31. Juli 2020

Unsere Mitarbeiter fahren RAD…

…mit JOBRAD! Seit Juli 2020 ist es unseren Mitarbeitern möglich, ein Dienstrad über die Firma zu bestellen – für umsonst!

Wir möchten damit unsere Mitarbeiter fit halten und gleichzeitig etwas gutes für die Umwelt tun.

24. Juli 2020

Wann sollte ein Heizkessel ausgetauscht werden?

Wie Sie selbst wissen, ist das Herzstück einer Heizungsanlage der Kessel. Oft stellt man sich die Frage, wann eine Erneuerung dieses Herzstückes fällig ist. Im Januar diesen Jahres kam eine neue Verordnung heraus.  So stehen viele alte Heizkessel für Öl und Gas Ende 2020 vor dem Aus. Die Austauschpflicht ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Hier wurde beschlossen, dass alte Heizungen mit einem Heizungslabel versehen werden müssen. Nun müssen Hausbesitzer ihren Heizkessel austauschen, sofern dieser schon länger als 30 Jahre in Betrieb ist. Das betrifft also alle Heizkessel, die vor 1990 eingebaut wurden. Grundsätzlich muss nun ab 2020 eine Öl- oder Gasheizung spätestens ausgetauscht werden, sobald sie 30 Jahre alt ist. Davon ausgenommen sind unter anderem Heizungsanlagen mit Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik und solche, die eine Leistung von weniger als vier und mehr als 400 Kilowatt erreichen.

Viele Besitzer fragen sich jedoch wie alt ihr Heizkessel ist. Dies ist nicht für jeden nachvollziehbar, vor allem wenn man ein älteres Häuschen gekauft hat und nicht selbst beim Einbau dabei war. Um herauszufinden, ob man den eigenen Heizkessel austauschen muss oder nicht, reicht oft ein Blick auf das Typenschild. Dort stehen in der Regel alle Angaben zum Hersteller, dem Baujahr und zu der Leistung des Heizkessels. Viele Heizungsanlagen sind gedämmt, sodass das Schild nicht gleich sichtbar ist. Hier empfiehlt es sich, die Seiten nach einem Metallschild abzusuchen.

Hier noch eine Übersicht wann welche Modelle getauscht werden sollten:

BaujahrZeitpunkt des Austausch
Vor 19902020
Vor 19912021
Vor 19922022
Vor 19932023

1. Juli 2020

Produktionshalle in Markgröningen

Der Bauherr plant eine neue Montage- und Produktionshalle angrenzend zum Bestandsgebäude. Das Gebäude mit ca. 30.300 m² Grundstücksgrundfläche wird über Gas versorgt werden.

Für die Beheizung der Hallen ist ein Deckenstrahlplattenheizungssystem
vorgesehen.

26. Juni 2020

Wann sollten Wasserleitungen erneuert werden?

Eine allgemeine Regel, ab wie vielen Jahren die Wasserleitungen ausgetauscht werden sollten, gibt es nicht. Denn das ist stark von den verwendeten Materialien abhängig, ebenso vom Verbrauch und der Qualität des Trinkwassers.

Als Anhaltspunkt, wann eine Wasserleitung im Zuge der Sanierung gewechselt werden sollte, kann ebenso die Korrosion dienen.

Hier dennoch eine grobe Zeitangabe zur Lebensdauer von Wasserleitungen, bezogen aufs Material – wenn auch mit den oben genannte Einschränkungen zu genießen:

Verzinkte Stahlleitungen: 30 Jahre Kupfer,
Verbundrohre (PEX, Chromstahl): 50 Jahre

Entscheiden sich Renovierer für einen Austausch ihrer alten Wasserleitungen, stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Anerkannte Verbände wie der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) testen die Materialien und damit deren Unbedenklichkeit. Eine Zertifizierung ist nicht zwingend vorgeschrieben. Demnach sind Leitungen aus innenverzinktem Kupfer, Edelstahl, verzinktem Stahl oder Aluminium-Mehrschichtverbundrohre unbedenklich. Regelmäßige Wartungen schützen alle Leitungen, um eine Verunreinigung auszuschließen.

18. Mai 2020

RICHTIG LÜFTEN

Das richtige Lüften ist das A und O in jedem Haushalt, Unternehmen sowie in verschiedensten Gebäuden. Da uns das Thema sehr am Herzen liegt, haben wir hier für Sie 5 Tipps zum richtigen lüften:

RICHTIG LÜFTEN: 5 Tipps gegen Schimmel in der Wohnung

  1. Regelmäßig lüften, heißt 2-4 Mal täglich. In jeder Wohnung entsteht Feuchtigkeit. Rund zwölf Liter Wasser kommen bei einem 4-Personen-Haushalt pro Tag zusammen und die müssen durch richtiges Lüften wieder raus. Nur mit der richtigen Dosis frischer Luft erhalten Sie ein gesundes und angenehmes Raumklima.
  2. Ruhig öfters in Küche und Bad lüften. Hier entsteht auch besonders häufig Schimmel. Darum sollten Sie dort ruhig noch öfter lüften als in den anderen Räumen – vor allem direkt nach dampfigem Duschen oder Kochen.
  3. Voll auf: kurz Stoßlüften statt Dauerlüften mit gekippten Fenster. Vollkommen verkehrt ist das Dauerlüften bei gekipptem Fenster, da der Luftaustausch (die frische Luft von draußen enthält im Winter wesentlich weniger Feuchtigkeit als die Zimmerluft – auch wenn es regnet oder schneit) dabei nur minimal erfolgen kann. Für richtiges Lüften ist die Dauer besonders wichtig.
  4. Richtig lüften heißt auch richtig heizen. Drehen Sie beim Lüften unbedingt die Heizungsventile der Heizkörper aus. Auch wenn Sie höchstens 10 Minuten die Fenster zum Lüften geöffnet haben sollten, wird sonst viel zu viel wertvolle Energie aus dem Fenster geheizt. Direkt nach dem Lüften sollten Sie die Heizkörper wieder auf die richtige Temperatur drehen. Hinweis bei Fußbodenheizungen, da die Reaktionszeit sehr hoch ist, kann es vernachlässigt werden die Raumregler herunterzustellen.
  5. Kondenswasser am Fenster: ein Zeichen für falsches Lüften. Die Fensterscheiben sind meistens die kältesten Stellen im Raum. Dort lagert sich die Feuchtigkeit ab, wenn sie nicht durch richtiges Lüften aus dem Fenster gelassen wird. Kondenswasser sollte stets weggewischt werden. Wenn Ihre Fenster in Wohnräumen häufig mit Kondenswasser beschlagen sind, ist das meist ein Zeichen für falsches Lüft- bzw. Heizverhalten.