Infobrief Nr. 109

veröffentlicht am von ATM

Umweltenergie gegen Hitze

Sehr geehrte Damen und Herren,

der heiße Sommer ist zwar schon vorbei, trotzdem merken wir alle die allgemeine Klimaveränderung.

Wäre es da nicht schön das Raumklima in den eigenen vier Wänden selbst mittels zweierlei Arten von
Wärmepumpen steuern zu können? Sicher kommt das jedem von uns entgegen. Es gibt zum einen das
aktive Kühlen, dabei wird der Wärmepumpenkreislauf umgekehrt. Die Pumpe heizt nicht, sondern dient
als Kühlaggregat, das die Temperatur absenkt.

Zum anderen gibt es eine elegantere und energieeffizientere Form des passiven Kühlens und das geht
z .B. mittels einer Erdwärmepumpe. Dabei wird die Wärme aus dem Haus in die Erdsonden abgeführt,
über die die Wärmepumpe im Heizbetrieb ihre Umweltenergie bezieht. Ein speziell installiertes Ventil
sorgt dafür, dass die Wärmepumpe außen vor gelassen wird, d. h. sie arbeitet gar nicht. Strom wird nur
für die Umwälzpumpe benötigt, die den Kreislauf in Gang hält.

Das Besondere daran ist, dass dem Erdreich Wärme zugeführt wird, die dann regeneriert wird. Wie nachhaltig
das alles ist, hängt vom Erdreich ab. Bei der aktiven bzw. auch passiven Kühlung bleibt die am Bedarf
ausgerichtete Brauchwarmwasserbereitung bestehen.

Deswegen macht es Sinn, eine Taupunktüberwachung zu installieren, die da montiert wird, wo es am
feuchtesten ist - z. B. in Kellerräumen. Sobald ein bestimmter Feuchtigkeitswert überschritten wird, wird
ein Signal an die Wärmepumpe geschickt, woraufhin die Kühlung automatisch stoppt.

Wird eine „Ankühlung“ oberhalb von 18 Grad festgestellt, ist in vielen Fällen keine besondere Isolierung
der Leitungen erforderlich. Anders ist es bei Gebläsekonvektoren, die aber weniger in Privathaushalten
sondern eher in der Industrie verwendet werden.

Melden Sie sich bei uns, wenn Fragen aufgekommen sind.

Mit freundlichen Grüßen

ATM Herbert Marks GmbH

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